Aluminium- und Silberrahmen
von Andrea | 11. Juni 2009
Silber- oder Aluminiumrahmen werden vor allem für Gemälde aus dem 20. Jahrhundert, moderne Kunst oder Fotografie verwendet. Im Gegensatz zu Gold ist Silber eine kühle Farbe, die besonders Farben wie Pink, Minze, Grau und Blau zur Geltung bringt. Auch abstrakte Werke wirken in einem Silberrahmen besser als in anderen Rahmenvarianten. Deswegen sollte man vor der Rahmung eines modernen Bildes, erst einmal testen, ob nicht einem Aluminium- oder Silberrahmen den Vorzug gegebenen werden sollte.
Silberrahmen gibt es in unzähligen Varianten. Ob in gebrochen Silber oder hell glänzend. Die verschiedenen Silberfarben werden durch Farbzumischungen mit Grau oder Sepia erzielt.
Bei den Bilderrahmen aus Aluminium gibt es ebenfalls glänzende, sowie gebürstete matte Varianten.
Für moderne Werke wählt man am besten glänzende Rahmen, für klassische Gemälde einen matteren Rahmen.
Das Versilbern eines hochwertigen Holzrahmens mit echtem Silber erfolgt, wie bei der Polimentvergoldung bei goldenen Bilderrahmen, per Hand. Der erste Arbeitsschritt ist die Grundierung mit einem farbigen Bolus. Nach dem Trocknen der verschiedenen Bolusschichten, wird das Blattsilber aufgelegt. Blattsilber besteht entweder aus reinem Silber oder aus einer Legierung aus Gold und Silber.

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Rahmung von Leinwanddrucken
von Gastautor | 11. Juni 2009
Die ersten Leinwandbilder entstanden vor rund tausend Jahren im Norden Chinas. Zu dieser Zeit hatte sich eine hoch entwickelte Handwerkskunst entfaltet, die zum Versiegeln ihrer Dokumente, die häufig aus Seide waren, einen Stein mit verschiedenen Farbpigmenten betupften und damit die Seide bedruckten. Später entwickelte sich diese Methode weiter zum Druck von Kalligraphien und Gemälden.
Heute ist der Kunstdruck auf Malerleinwand (Leinwanddrucke) ein Spezialbereich des Druckwesens, vornehmlich zur Reproduktion von Gemälden. Kunstdrucke auf Malerleinwand kommen in der Qualität und Ausstrahlung dem Ölgemälden sehr nahe. Häufig erhält das Leinengewebe aus Baumwolle eine Grundierung, damit die Farbpigmente optimal von der Oberfläche aufgenommen werden können. Dies ermöglicht eine feinere Abstufung der Tonwerte als bei herkömmlichen Postern oder Kunstdrucken.
In jüngster Vergangenheit erhält der Leinwanddruck jedoch zunehmend Konkurrenz von Malerwerkstätten und Künstlerkooperativen, die sich auf die Reproduktion von Ölgemälden spezialisiert haben. Durch die Spezialisierung in einem Genre oder einem Malstil, werden die handgemalten Reproduktionen alter Meister z.B. von Vincent van Gogh, Franz Marc oder August Macke für viele Kunstinteressierte so zu einer erschwinglichen Alternative zum Leinwanddruck.
Bei Kunstdrucken auf Malerleinwand wird häufig auf eine Rahmung verzichtet. Statt dessen werden die Leinwände auf einen Keilrahmen gespannt. Oft wird die Keilrahmung auch als “Canvas-Rahmung” oder “Spannrahmen” bezeichnet. Dabei wird der Spannrahmen mehrfach verkeilt und kann nach belieben nachgekeilt werden.
Allerdings können Hitze oder Luftfeuchtigkeit zu ungewollten Torsionseffekten auf den Keilrahmen führen. Die Torsion beschreibt die Verdrehung eines Bauteils, die durch die Wirkung eines Hebelmoments entsteht. Dies kann zu Beulen oder Dellen auf dem Leinwandbild führen.
Um der Leinwand mehr Stabilität zu verleihen, wird in der letzten Zeit wieder verstärkt auf Schattenfugenrahmen zurückgegriffen. Mit diesem L-förmigen Rahmenprofil bleiben auch die bemalten Seitenflächen der Leinwand noch sichtbar und die Bilder sind zusätzlich gut gegen Beschädigungen beim Transport geschützt. Diese Art der ‘losgelösten’ Rahmung wurde im Guggenheimmuseum erstmals präsentiert. Daher werden diese Rahmen auch Guggenheimrahmen genannt.
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Haustiere fotografieren
von Andrea | 28. Mai 2009

Ob nun der Familienhund, die Katze, das Meerschweinchen oder das Kaninchen - Haustiere sind immer wieder beliebte Fotomotive.
Doch weiß man, wenn man erstmal versucht hat, sein Haustier zu fotografieren, dass man dazu sehr viel Geduld aufbringen muss. Kaum hat man das Tier in eine schöne Position gesetzt, läuft oder hoppelt es auch schon wieder davon. Technisches Wissen reicht bei der Haustierfotografie nicht aus. Auch wird neben einer großen Portion Geduld auch jede Menge Kreativität gebraucht.
Das wichtigste ist, dass sich das Haustier wohl fühlt, deswegen ist für gute Fotos eine detaillierte Planung Voraussetzung. Der Blitz sollte ausgeschaltet bleiben, damit sich das Tier nicht erschreckt. Deswegen sollte ein heller Ort für die Aufnahmen ausgewählt werden. Nötigenfalls stellt man ein paar Leuchtquellen auf.
Anfangs sollte man für das Tier einen Platz bevorzugen, der ihm vertraut ist. Das Kaninchenhäuschen oder Körbchen wäre ideal. Das Tier fühlt sich darin sicher und beschützt. Auch ein Küchentisch ist ein guter Aufnahmeplatz, da die Tischkante für die meisten Tiere eine Begrenzung darstellt, die nicht einfach so überwunden wird. Wer sein Tier kennt, kann es auch in der freien Natur fotografieren. Beispielsweise auf einer Wiese im Garten. Man sollte jedoch immer dafür Sorge tragen, dass sich das Tier nicht erschreckt und wegläuft.
Damit Tiere geduldig auf einem Fleck sitzen bleiben, sollte man sie animieren. Das Lieblingsspielzeug kann beispielsweise dazu eingesetzt werden oder etwas interessantes Neues, was das Tier in seinen Bann zieht. Auch der Einsatz von Leckerlis ist erlaubt.
Ist der Aufnahmeort gefunden und das Licht optimal, geht es nun ans Fotografieren. Am Besten schießt man direkt viele Serienaufnahmen, denn dann kann man später das perfekte Foto aussuchen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass Tier nicht „von oben herab” zu fotografieren, sondern die Auge-in-Auge-Perspektive wählen. Je nachdem wo man fotografiert, kann es auch nötig werden, dass man sich auf den Boden legen muss. Ein Winkelsucher erleichtert einem das Finden der besten Perspektive.
Im Freien kann man versuchen, dass Gegenlicht zu nutzen, welches einen interessanten Effekt auf dem Fell des Tieres hinterlässt.
Will man die Umgebung in leichte Unschärfe tauchen, wählt man eine längere Brennweite mit einer offenen Blende. Ist der Hintergrund zu unruhig, kann man diesen auch mit unifarbenen Tüchern abhängen, wie es bei Studioaufnahmen üblich ist.
Das perfekte Haustierfoto kommt in einem Bilderrahmen dann erst richtig zur Geltung. Für Schwarz-Weiß-Aufnahmen eignen sich sehr gut silberne oder Alu-Bilderrahmen. Farbige Aufnahmen können auch in schöne Holzrahmen gerahmt werden, die man passend zur Einrichtung des Raumes wählt.
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Babys erste Fotos
von Andrea | 16. April 2009
Babys sind beliebte Fotomodelle, besonders bei den jungen Eltern, die am liebsten jede Regung ihres Babys als Erinnerung fotografisch einfangen möchten. Dies ist sehr verständlich und doch stellt man hinterher fest, dass die Fotos nicht das wiedergeben, was man so gern festhalten wollte. Blättert man in Haushalten durch die gängigen Babyalben wird man immer wieder auf ähnliche Fotos stoßen. Babys mit breiverschmierten Mündern oder dekorativ in Pose gesetzt. Beides sieht einfach nicht gut aus.
Wie für alle guten Aufnahmen braucht es eine gute Vorbereitung, Geduld und viel Fingerspitzengefühl. Babys schlafen gewöhnlich in den ersten Wochen sehr viel und daher ist es gar nicht so leicht, einen Zeitpunkt zu erwischen, wo das Baby satt und zufrieden ist und vielleicht mal ein Lächeln zeigt. Gewöhnlich lächeln Babys ab der 5ten Woche. Besonders schön sind Fotos, wenn das Baby dabei auch noch in die Kamera lächelt.
Bei älteren Babys hat man schon mehr Möglichkeiten natürliche Momente einzufangen. Wenn es beispielsweise versonnen am Daumen lutscht oder seine eigenen Füßchen entdeckt. Dabei muss man nicht immer das Baby von Kopf bis Fuß auf dem Foto haben, sondern kann auch mal nur einen Ausschnitt für die Bildaussage wählen.
Was man absolut nicht machen sollte ist, das Baby mit dem Blitz zu erschrecken. Jeder weiß, wie unangenehm Blitzlicht für die Augen ist. Daher sollte man zum Fotografieren einen hellen Raum wählen. Die Einstellung für Porträtaufnahmen eignet sich bei Vollautomatik sehr gut. Der Hintergrund sollte ohne Störelemente sein. Wenn es nicht anders geht, kann man den Hintergrund mit einem einfarbigen Laken abhängen.
Und vergessen Sie nicht: schöne Fotos wirken am besten in einem Bilderrahmen:
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Goldrahmen
von Andrea | 25. März 2009
In der westlichen Welt war und ist Gold als Rahmenfinish die beliebteste Rahmenfarbe. Gold ist eine abstrakte Farbe, die das Licht einfängt und an seine Umgebung wiedergibt. Daher wirft ein goldener Bilderrahmen einen warmen Lichtschimmer auf das gerahmte Gemälde, der als neutrale Brücke zwischen Bild und Raum wirkt.
Bei der Vergoldung gibt es nicht nur qualitative Unterschiede, sondern auch unterschiedliche Goldfinishs. Im Handel erhältliche sehr preiswerte Bilderrahmen werden nicht mit echtem Gold vergoldet. Bei diesen wird ein Finish verwendet, das aus einer Metalllegierung und Goldfarbe hergestellt wird. Mittlerweile ist dieses Verfahren so perfektioniert worden, dass die Ergebnisse der „Vergoldung” zufriedenstellende Ergebnisse liefert und die früheren metallisch glänzenden Finishe, die sofort erkennen ließen, dass es sich um preiswerte Ware handelt, der Vergangenheit angehören.
Auch die Qualität der Legierungen wurde soweit verbessert, dass beispielsweise ein Blattkupfer-Finish vom Laien kaum noch von einem echten Blattgold-Finish zu unterscheiden ist. Damit solche Goldrahmen nicht anlaufen, wird die Oberfläche mit Lacken versiegelt. Dadurch sind diese wesentlich strapazierfähiger als Rahmen mit echtem Blattgold. Trotzdem kann es vorkommen, dass Rahmen mit Blattkupfer-Finish anlaufen und stumpf wirken. Je nach Qualität der Legierung und je ähnlicher dieses einen Blattgold-Finishs ist, umso länger behalten diese Rahmen ihre Farben und ihren Glanz.
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