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Der Begriff der „Raumverkürzung“
von Serdar | 14. November 2008
Die „Raumverkürzung“ steht für die augenscheinliche Annäherung eines Hintergrunds an ein Motiv, wenn man dieses Motiv mit einem Teleobjektiv in ähnlicher Größe wie mit einem Normalobjektiv aufnehmen möchte. Geschuldet ist dies der Tatsache, dass man von einem Objekt weiter wegrücken muss, wenn man es in gleicher Größe mit einem Teleobjektiv abbilden möchte – aufgrund des geringeren Blickwinkels. Diesen Effekt kann man in unterschiedlichen Varianten für die Fotografie nutzen – beispielsweise auch im Film, wenn vermeintlich knapp vor einer Gefahr, exemplarisch ein Feuerball, eine Person flieht.
In Wirklichkeit ist der Hintergrund des Motivs weitaus entfernter als dies in der jeweiligen Aufnahme erscheint. Bei der Fotografie verhält sich dies äußerst ähnlich. Die optische Raumverkürzung ist daher besonders bei Fotografien, die etwas ausdrücken möchten, was, wie in genanntem Fall, ansonsten eine Gefahr für das Motiv bereitstellen würde bzw. technisch ansonsten nicht möglich wäre, die einzige Möglichkeit ein passables Ergebnis zu erzielen – aufgrund dieses Effekts, der einzig auf dem Umstieg von einem Normalobjektiv zu einem Teleobjektiv begründet ist.
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Kategorien: Fotografie
Tags: Fotografie, Raumverkürzung, Teleobjektiv