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Die Wohnung als Fotostudio

von Andrea | 29. Juli 2009

Nicht jeder Hobbyfotograf hat ein Fotostudio zur eigenen Verfügung, aber mit ein bisschen Phantasie und Kreativität lassen sich auch tolle Fotos in der Wohnung machen. Zunächst sollte einmal das Ambiente stimmen, dazu gehört, dass alle störenden Gegenstände weggeräumt werden müssen. Eventuell möchte man eine bestimmte Stimmung inszenieren. Dann sollte aber alles aufeinander abgestimmt werden. Ob nun Kerzen, Lampen oder Bettwäsche, das Gesamtergebnis soll das wiedergeben, was man dem Betrachter mit dem Foto vermitteln möchte.

Sind die Räumlichkeiten entsprechend hergerichtet kommt es besonders auf die Lichtstimmung an. Direkter Blitz ist auf alle Fälle zu vermeiden, da dieser kaltes Licht erzeugt. Besonders schön ist, durch ein Fenster, hereinfallendes Tageslicht, welches den Raum in ein sanftes Licht taucht. Reicht das Tageslicht nicht aus, sollten verschiedene Leuchten den Raum indirekt erhellen. Auch ein verstellbarer Blitz, eventuell mit Diffuser kann die Lichtstimmung schöner gestalten. Sollen Menschen in dem Ambiente fotografiert werden, ist oft ein Reflektor hilfreich, der einen schönen Hautton erzeugt.

Für Stimmungen mit Kerzenlicht, sollte unbedingt ein Stativ verwendet werden, damit auch ohne Blitzlicht fotografiert werden kann. Soll später auf den Fotos kein Hintergrund zu erkennen sein, kann man die Inneneinrichtung hinter einem großen unifarbenen Tuch verstecken, dass man hinter die zu fotografierenden Person spannt. Auf diese Weise lässt sich auch ein kleiner Raum schnell zu einem Fotostudio verwandeln.

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