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Schärfentiefe in der Fotografie – Wichtiges von Unwichtigem trennen

von Serdar | 3. Februar 2008

Jede Kamera hat einen Autofokus, der dafür sorgt, dass das zu fotografierende Objekt scharf gestellt wird. Sind die Einstellungen des Schärfegrades, etwa durch eine zu nahe Position zum Objekt, nicht optimal, lässt sich der Auslöser erst gar nicht bedienen. Somit ist der Autofokus eine große Hilfestellung für nicht so geübte Fotografen. Kann an der Kamera jedoch der Schärfegrad auch manuell eingestellt werden, kann man mit verschiedenen Schärfekontrasten, etwa zwischen Vorder- und Hintergrund, experimentieren und somit die Bildaussage lenken. Fokussiert man etwa bei einer Landschaftsaufnahme den Hintergrund, will bei der Darstellung aber auf kleinere Objekte, die den Blick im Vordergrund stören, verzichten, kann man etwa durch eine weite Blendeneinstellung eine „selektive Schärfe“ erzielen. Unwichtiges im Vordergrund wird in dem Fall so weit verunschärft, dass es die Landschaft im Hintergrund als Hauptsujet hervorhebt.

autumn_leaves.jpg

Der umgekehrte Fall ist natürlich ebenso denkbar: Will man ein Objekt im Vordergrund porträtieren, unterstreicht ein unscharfer Hintergrund die Priorität des Objektes. Bemüht man sich hierbei nur um eine geringe Unschärfe, erzielt man den Effekt, die Prioritäten zwar zu verdeutlichen, gleichzeitig aber den Umgebungskontext nicht zu leugnen. Der Experimentierfreude sind hier keine Grenzen gesetzt. Die website www.fotoreflexion.de/foto_lexikon.html vermittelt in einem kurzen und präzisen Schlagwortverzeichnis diese und andere Tipps und Tricks zur Aufnahmetechnik sowie zu vielen anderen Fotografie-relevanten Bereichen.

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