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Ausstellungstipp: Eugen Batz – Ein Bauhaus-Künstler fotografiert in der Galerie Epikur Wuppertal
von Serdar | 27. März 2008
Das Bauhaus, das zu den berühmtesten und wichtigsten Kunstschulen und -institutionen des frühen 20. Jahrhunderts zählt, hat besonders durch seine Lehrer und ihren Einfluss auf das Kunstschaffen seinen hohen Stellenwert erlangt. Namen wie Henry van de Velde, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Walter Gropius, Oskar Schlemmer und László Moholy-Nagy (vgl. Blogbeitrag vom 29. Januar 2008) sind bis heute untrennbar mit diesem kunst- und kulturgeschichtlichen Phänomen verbunden. Die Galerie Epikur Wuppertal widmet ihre laufende Ausstellung mit Eugen Batz (1905–1986) einem noch nicht so bekannten Schüler des Bauhauses, der nicht nur von Wassily Kandinsky und Paul Klee unterrichtet wurde, sondern auch später an der Düsseldorfer Kunstakademie wechselte, um dort bei Paul Klee Meisterschüler zu werden. Die Wuppertaler Ausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien von Eugen Batz, die von 1928 bis in die späten 1970er Jahre reichen. Obschon sich im Laufe der Jahrzehnte unterschiedliche fotografische und thematische Schwerpunkte nachvollziehen lassen, verbindet doch eines alle Arbeiten miteinander: Sie zeugen nicht nur von einem unumstößlichen Willen zur Form, Gestaltung und Komposition, sondern offenbaren auch einen stets respektvollen Blick, den Batz seinen Sujets entgegen bringt. Gerade auf Reisen wie etwa in Italien oder Tunesien fängt Batz Szenen und Eindrücke ein, die eine aufmerksame Realitätswahrnehmung mit einer präzisen künstlerischen Gestaltungsgabe verbinden.
Die Ausstellung ist noch bis zum 11. April in Wuppertal zu sehen. Weitere Informationen können der website www.galerie-epikur.de entnommen werden.
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Kategorien: Fotografie
Tags: Ausstellung, Bauhaus, Eugen Batz, Galerie, Kunstschulen