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Filter – Kniffe für einen besonderen Ausdruck

von Serdar | 31. März 2008

Wer die Fotografie nicht nur zu dokumentarischen Zwecken einsetzt, d.h. etwa bestimmte Ereignisse und Szenerien fotografiert, um sie für die Zukunft festzuhalten, sondern das Fotografieren als Mittel des künstlerischen Ausdrucks versteht, kann einem Foto mittels vielfältiger gestalterischer Mittel einen besonderen Ausdruck verleihen. Der Einsatz von verschiedenartigen Filtern etwa, die vor das Objektiv geschraubt oder gesetzt werden, beeinflusst die Belichtung des Filmes auf unterschiedliche Weise: Farbfilter beispielsweise sind – besonders in der Schwarzweiß-Fotografie – ein sehr effektiver Weg, bestimmte Farbwirkungen hervorzuheben, andere entsprechend zurückzunehmen und somit stärkere Kontraste zu erzielen. Zum einen wird somit vermieden, dass ähnlich starke Töne wie Rot, Grün oder Blau bei der Schwarzweiß-Fotografie in ähnliche Grauwerte umgesetzt werden und sich das fotografierte Motiv in einem Einheitston verliert.

Zum anderen können bestimmte Gewichtungen und Stimmungen erzeugt werden, die die abgebildete Szenerie oder das abgebildete Motiv kommentieren, werten oder interpretieren. Der blaue Himmel etwa wird durch einen Blaufilter akzentuiert, andere Farben schwächen sich in ihrer Wirkung ab. Ähnlich einsetzbar sind die so genannten Konversionsfilter in der Farbfotografie. Sie haben Auswirkungen auf die Farbtemperatur. Dies bedeutet, dass man mit ihrer Hilfe eine wärmere oder auch eine kältere Gesamtwirkung der Farben erzielen kann, indem entweder die Akzentuierung der roten Farbwerte mehr Wärme oder die der blauen Farbwerte mehr Kälte suggeriert.

Unter den Links http://www.foto-net.de/net/objektive/filter.html oder http://www.puchner.org/Fotografie/technik/fotografieren/filter.htm werden die gebräuchlichsten Filter mit ihren Wirkungsweisen erläutert und bieten eine gute Grundlage, mit dem Effekt von Filtern in der Praxis zu experimentieren.

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