« “Werbung” bleibt günstig | Home | Hintergrundinfos aus der Sportfotografie – Teil 3: „Mitführen“ »
Hintergrundinfos aus der Sportfotografie – Teil 2: Lichtstärke
von Serdar | 2. Juni 2008
Normalobjektive (= 50 mm) besitzen in der Regel Lichtstärken von 1:1,2 bis 1:2,8. Die theoretisch höchstmögliche Lichtstärke, die erreicht werden könnte, liegt bei 1:0,5. Das dahingehend beste Objektiv, das momentan verwirklicht wurde, ist das Carl Zeiss Planar 1:0,7/50mm Objektiv.
Die Lichtstärke von Tele- und Weitwinkelobjektiven liegt in der Regel bei 1:2,8. Bei hohen Brennweiten ist es jedoch üblich, die Lichtstärke auf ein Verhältnis von 1:4 bzw. 1:5,6 zu reduzieren, was jedoch weniger aus technischen Gründen als aus praktischen Gewichtsgründen gemacht wird.
Bei der Sportfotografie ist es meist besonders wichtig, auf eine Ausrüstung zurückzugreifen zu können, die eine hohe Lichtstärke mit sich bringt. Vor allem bei Sportarten in Hallen ist es wichtig, dass die Fotos auch bei augenscheinlich schlechteren Lichtverhältnissen gelingen. Natürlich könnte man dem auch bis zu einem gewissen Grad mit einem Blitzgerät entgegenwirken, jedoch liefern diese auch nicht beliebig viel Licht und verändern die natürliche Lichtstimmung vollends. Aus diesem Grund ist die Lichtstärke eines Objektivs besonders wichtig.
Ähnliche Beiträge:
- Hintergrundinfos aus der Sportfotografie – Teil 1: Brennweite
- Hintergrundinfos aus der Sportfotografie – Teil 3: „Mitführen“
- Hintergrundinfos aus der Sportfotografie – Teil 4: Ausrüstung zur Unterwasserfotografie
- Farbtemperatur und Korrektur
- Rund ums Scharfstellen – Teil 1: Augen bei Portraits
Kategorien: Fotografie
Tags: Brennweite, Lichtstärke, Objektive, Sportfotografie
