In der Fotografie ist es normalerweise die Schärfe, auf die es dem Fotografen ankommt. Unschärfen sind in den meisten Fällen ungewollt, außer wenn es um das Vermitteln einer Bewegung oder Hervorheben eines bestimmten Motivs geht.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Unschärfen – die Unschärfe vorne, das sogenannte „Panning“ und „Blurring“, die Unschärfe vorne.
Um im Hintergrund eine Unschärfe zu erreichen und somit eine schnelle Bewegung darzustellen, muss man die Kamera parallel zum Motiv bewegen. Mit dieser Technik kann man auch langsame Motive durchaus „rasant“ darstellen, da der Hintergrund auch schon bei niedrigen Geschwindigkeiten, beispielsweise eines Läufers, verschwimmt. Am Besten lässt sich diese Technik umsetzen, wenn das Licht nicht grell ist. Belichtungszeiten zwischen 1/15 Sek und 1/45 Sek garantieren in der Regel bei manueller Einstellung der Kamera den Erfolg des Vorhabens.
Beim „Blurring“, der Unschärfe im Vordergrund, geht man genau gegensätzlich vor – man fokusiert den Hintergrund und bewegt sich eben nicht parallel zum Motiv, sondern bleibt beständig auf der selben Position, bis das Motiv letztlich an dem Punkt ist, an dem man auslösen möchte.
Diese Technik eignet sich besonders für extrem schnelle Motive – die dann auch durch die gewonnene Unschärfe im Vordergrund eine extreme Schnelligkeit auf dem jeweiligen Bild suggerieren.

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