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  • Geschrieben: 25. August 2008
  • Kategorie: Fotokurs
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Farbtemperatur und Korrektur

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Die Farbtemperatur ist definiert als diejenige Temperatur, die sich ein schwarzer Körper erhitzen müsste, damit er Licht in der entsprechenden Farbe abgibt. Die Einheit der Farbtemperatur selbst ist Kelvin. Bezüglich der Fotografie ist es besonders wichtig, die richtige Farbtemperatur zu wählen, damit das Motiv einen natürlichen Seheindruck erweckt. Die Norm für normales Tageslicht beträgt 5.500 Kelvin – Tageslichtfilme sind bereits auf diese Farbtemperatur sensibilisiert und sorgen dafür, dass die Motive später real wirken.

Da die Einstellung der Farbtemperatur von eklatanter Bedeutung für die Fotografie ist, gibt es mittlerweile auch genügend Möglichkeiten, die Farbtemperatur im Nachhinein zu korrigieren. Dank digitaler Techniken und Programmen, wie beispielsweise Adobe Photoshop, ist es möglich, die Farbtemperatur komfortabel mit einem Schieberegler zu korrigieren und die Einstellung zu wählen, die dem realen Seheindruck entspricht.

Ein besonderes Augenmerk sei auf die Fotografie unter künstlichen Lichtbedingungen gerichtet. Besonders bei der Fotografie unter Leuchtstofflampen kann es je nach Alter und Beschichtung der Glasrohre zu unterschiedlichen Farbtemperaturen und deren Wiedergabeeigenschaften kommen. Hier ist es besonders wichtig auf eine gezielte Nachbearbeitung setzen zu können, der bei der Digitalfotografie oft ein, teilweise bereits automatischer, Weißabgleich ist.

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