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  • Geschrieben: 29. August 2008
  • Kategorie: Fotokurs
  • Kommentare: 1

Fotografieren im RAW-Modus

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RAW (englisch raw = roh) steht für das Rohdatenformat, welches in der professionellen Fotografie des Öfteren Anwendung findet, da sich durch dieses Format etwaige Einstellungen wie Weißabgleich, Kontrast, Schärfe, Farbsättigung und Kompressionsrate nachträglich festlegen lassen. Dies ist nur im Rohdatenformat RAW möglich. Die Vorteile der Fotografie im RAW-Modus liegen also auf der Hand: durch die höhere Flexibilität in der Nachbearbeitung erreicht der Fotograf eine höhere Bildqualität und er erhält ein geringeres Risiko bezüglich einer Fehlbelichtung. Das Abwiegen von Vor- und Nachteilen gehört zu dieser Art der Fotografie wie nirgends sonst – neben den genannten Vorteilen gibt es eine Reihe an Nachteilen, die die Fotografie im RAW Modus für einige Fachbereiche schnell uninteressant werden lassen.

Aufgrund der hohen Flexibilität muss die Bildgröße natürlich entsprechend angepasst werden. Diese erhöhte Bildgröße verursacht wiederum einen Geschwindigkeitsverlust während den Aufnahmen bzw. der Speicherung. Dem muss sich der Fotograf unbedingt bewusst sein, so dass die RAW-Fotografie für Themengebiete wie beispielsweise die der Sportfotografie nicht in Betracht kommt. Wer grundsätzlich jedoch hochwertige Fotos bei einer perfekten Belichtung erreichen möchte, und wer nicht unter Zeitdruck während den Aufnahmen steht, für den ist die RAW-Fotografie durchaus interessant.

Weiterführende Infos zur RAW-Fotografie:

Sehr umfangreicher Beitrag von bildwerk3: RAW! Alles andere macht für Fotografen keinen Sinn …

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Ein Kommentar zu “Fotografieren im RAW-Modus”

  1. herbert
    am 29. Dezember 2010
    @ 17:40

    Wie kann man Vor- und Nachteile ‘abwiegen’? Es sollte wohl ‘abwägen’ heißen, oder?
    Deutsche Sprache – schwere Sprache! ;-)

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