Tiere sind allgemein, nicht nur auf einer Safari in Südafrika, sehr interessante und spannende Motive. Vor allem das eigene Haustier lässt sich meist in vielfältiger Weise ablichten. Wer sich für die Tierfotografie interessiert, für den ist auch ein Besuch im Zoo eine äußerst dankbare Angelegenheit, die Safari nach hause zu holen. Eine Spiegelreflexkamera mit mittlerem Teleobjektiv oder gar einem Zoomobjektiv mit 100-300 mm Brennweite sorgen dafür, dass auch größere Distanzen im Zoo zwischen Fotograf und dem fotografierten Tier überwunden werden können, ohne Qualitätsverlust.
Sind die Tiere hinter Glas, so sollte man die Kamera so dicht wie möglich an die Glasscheibe halten, um etwaige Störungen zu vermeiden, die durch Reflexionen auftreten können. Sind die Tiere hingegen hinter Gitter, so sollte man eine möglichst große Blende wählen, damit die Gitter in der Unschärfe verschwinden. Bei der Tierfotografie sind die einzelnen Verhaltensweisen der Tiere äußerst attraktive Motive. Ein Orang Utan beispielsweise drückt zum Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine ganz andere Stimmung aus als in Zeiten der Erholung oder der Fürsorge für ein Nachkommen. Solche Aspekte sollte man unbedingt in die Motivwahl einfließen lassen.
