Viele Einsteiger im Bereich der Fotografie gönnen sich zwar eine durchaus akzeptable Kameraausstattung, vergessen jedoch oftmals wie wichtig gerade der Monitor ist, wenn es darum geht authentische und möglichst farblich stimmige Bilder zu erhalten. Im digitalen Zeitalter ist der Monitor an die Stelle des geschulten Auges getreten und so ist es besonders wichtig, dass der Monitor Farbe, Helligkeit, Kontrast und Tonwerte möglichst unverfälscht weitergibt. Gerade Hobbyfotografen, aber auch die meisten Profis, korrigieren ihre Aufnahmen visuell, das heißt nach dem, was sie sehen.
Erkennen sie also einen augenscheinlichen Farbstich, so wird dieser korrigiert – kam der Farbstich allerdings einzig von der Monitortoleranz, so wird trotzdem eine Veränderung am Bild vorgenommen, das letztlich zu einem realen Farbstich führt. Grundsätzlich sollte man also bezüglich der Fotografie nicht nur auf eine gute Fotoausrüstung setzen, und bezüglich der Nachbearbeitung nicht nur auf eine gute Software, es ist wichtig zu beachten, dass alles was man nach der Aufnahme tut letztlich von der Qualität des Monitors abhängt – eine Bedeutung die in keinem Fall zu unterschätzen ist.