Die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ – Ein Forum der Förderung und Information
von Serdar | 12. April 2008
Die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ ist ein eingetragener Verein mit Mitgliedern aus der gesamten Welt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Belange der Fotografie in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen zu vertreten. Hierzu zählen alle herkömmlichen und neuen Verfahren der Fotografie und verwandte Bildmedien sowie ihre Anwendung in Kunst und Kultur, Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und Politik sowie im Journalismus. Die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ bietet sich allen diesen Bereichen nicht nur als Forum des Austauschs an, sondern sie informiert über und beteiligt sich an aktuellen Diskussionen und Fragestellungen in Rahmen ihrer website sowie vielen Veranstaltungen.
Außerdem unterstützt sie die Weiterentwicklung der Fotografie durch die Information über und Stiftung von Ausschreibungen von Preisen und Stipendien, die den fotografischen Nachwuchs fördern und wegweisende fotografische Leistungen honorieren. Die sehr umfangreichen Arbeitsschwerpunkte der „Deutschen Gesellschaft für Photographie“ können auf der website www.dgph.de nachgelesen werden. Doch neben umfangreichen Informationen zur ideellen und interdisziplinären Stärkung und Förderung der Bildmedien kann die website vor allem als Forum für jeden Fotografie-Interessierten und -Praktizierenden als Informationsquelle für relevante aktuelle Entwicklungen und Tendenzen der Fotografie fungieren, die unter anderem mittels Portfolios die hochwertige Arbeit zeitgenössischer Fotografen vorstellt.
Kategorie: Fotografie | Keine Kommentare »
Bilderrahmen Video
von Rico | 5. April 2008
Hier mal ein lustiger Videoclip …
Kategorie: Bunt gemischt | Keine Kommentare »
Museumstipp – Die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang in Essen
von Serdar | 5. April 2008
Das Museum Folkwang in Essen zeichnet sich neben den Sammlungsbereichen zu Malerei und Skulptur, Grafik, Kunsthandwerk und dem Deutsche Plakat Museum auch besonders dadurch aus, dass es seit 1978 die Fotografische Sammlung als weiteren Schwerpunkt fest installiert hat, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert. Neben einem Sammlungsbestand von mehr als 50.000 Fotografien und verschiedenen Künstlernachlässen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die wissenschaftlich aufgearbeitet und der Öffentlichkeit vermittelt werden, engagiert sich die Fotografische Sammlung auf zwei wesentlichen Ebenen für Vermittlung von Fotografie: Zum einen greifen Wechselausstellungen bestimmte Themenkomplexe der Sammlung sowie der zeitgenössischen Fotografie auf, zum anderen können Interessierte nach Voranmeldung die Sammlung besuchen und die Bestände in einem Studienraum einsehen.
Zusätzlich zur Arbeit mit und dem Ausbau der Bestände engagiert sich die Fotografische Sammlung auch auf der Ebene der Kunstförderung für die Zeitgenössische Fotografie: Erstens betreut sie die Vergabe der „Stipendien der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für Zeitgenössische Deutsche Fotografie“, zweitens vergibt sie in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Stiftung die „Dokumentarfotografie Förderpreise“. Das beispielhafte Engagement der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang in Essen kann unter anderem vom 5. April bis zum 15. Juni 2008 im Rahmen der Ausstellung „The Rufusal. Jo Longhurst“ erlebt werden. Die Ausstellung widmet sich der Tierfotografie, konkret der Porträtierung der Windhundrasse „Whippets“ durch die Londoner Fotografin Longhurst. Dabei nähert sie sich den Hunden in einer Art an, die normalerweise in der Porträtierung von Menschen üblich ist.
Kontakt:
Museum Folkwang Essen
Voranmeldung für den Studienraum der Fotografischen Sammlung unter
0201 8845 100 oder
photography@museum-folkwang.essen.de
Kategorie: Fotografie | Keine Kommentare »
Filter – Kniffe für einen besonderen Ausdruck
von Serdar | 31. März 2008
Wer die Fotografie nicht nur zu dokumentarischen Zwecken einsetzt, d.h. etwa bestimmte Ereignisse und Szenerien fotografiert, um sie für die Zukunft festzuhalten, sondern das Fotografieren als Mittel des künstlerischen Ausdrucks versteht, kann einem Foto mittels vielfältiger gestalterischer Mittel einen besonderen Ausdruck verleihen. Der Einsatz von verschiedenartigen Filtern etwa, die vor das Objektiv geschraubt oder gesetzt werden, beeinflusst die Belichtung des Filmes auf unterschiedliche Weise: Farbfilter beispielsweise sind – besonders in der Schwarzweiß-Fotografie – ein sehr effektiver Weg, bestimmte Farbwirkungen hervorzuheben, andere entsprechend zurückzunehmen und somit stärkere Kontraste zu erzielen. Zum einen wird somit vermieden, dass ähnlich starke Töne wie Rot, Grün oder Blau bei der Schwarzweiß-Fotografie in ähnliche Grauwerte umgesetzt werden und sich das fotografierte Motiv in einem Einheitston verliert.
Zum anderen können bestimmte Gewichtungen und Stimmungen erzeugt werden, die die abgebildete Szenerie oder das abgebildete Motiv kommentieren, werten oder interpretieren. Der blaue Himmel etwa wird durch einen Blaufilter akzentuiert, andere Farben schwächen sich in ihrer Wirkung ab. Ähnlich einsetzbar sind die so genannten Konversionsfilter in der Farbfotografie. Sie haben Auswirkungen auf die Farbtemperatur. Dies bedeutet, dass man mit ihrer Hilfe eine wärmere oder auch eine kältere Gesamtwirkung der Farben erzielen kann, indem entweder die Akzentuierung der roten Farbwerte mehr Wärme oder die der blauen Farbwerte mehr Kälte suggeriert.
Unter den Links http://www.foto-net.de/net/objektive/filter.html oder http://www.puchner.org/Fotografie/technik/fotografieren/filter.htm werden die gebräuchlichsten Filter mit ihren Wirkungsweisen erläutert und bieten eine gute Grundlage, mit dem Effekt von Filtern in der Praxis zu experimentieren.
Kategorie: Fotografie | Keine Kommentare »
Ausstellungstipp: Eugen Batz – Ein Bauhaus-Künstler fotografiert in der Galerie Epikur Wuppertal
von Serdar | 27. März 2008
Das Bauhaus, das zu den berühmtesten und wichtigsten Kunstschulen und -institutionen des frühen 20. Jahrhunderts zählt, hat besonders durch seine Lehrer und ihren Einfluss auf das Kunstschaffen seinen hohen Stellenwert erlangt. Namen wie Henry van de Velde, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Walter Gropius, Oskar Schlemmer und László Moholy-Nagy (vgl. Blogbeitrag vom 29. Januar 2008) sind bis heute untrennbar mit diesem kunst- und kulturgeschichtlichen Phänomen verbunden. Die Galerie Epikur Wuppertal widmet ihre laufende Ausstellung mit Eugen Batz (1905–1986) einem noch nicht so bekannten Schüler des Bauhauses, der nicht nur von Wassily Kandinsky und Paul Klee unterrichtet wurde, sondern auch später an der Düsseldorfer Kunstakademie wechselte, um dort bei Paul Klee Meisterschüler zu werden. Die Wuppertaler Ausstellung zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien von Eugen Batz, die von 1928 bis in die späten 1970er Jahre reichen. Obschon sich im Laufe der Jahrzehnte unterschiedliche fotografische und thematische Schwerpunkte nachvollziehen lassen, verbindet doch eines alle Arbeiten miteinander: Sie zeugen nicht nur von einem unumstößlichen Willen zur Form, Gestaltung und Komposition, sondern offenbaren auch einen stets respektvollen Blick, den Batz seinen Sujets entgegen bringt. Gerade auf Reisen wie etwa in Italien oder Tunesien fängt Batz Szenen und Eindrücke ein, die eine aufmerksame Realitätswahrnehmung mit einer präzisen künstlerischen Gestaltungsgabe verbinden.
Die Ausstellung ist noch bis zum 11. April in Wuppertal zu sehen. Weitere Informationen können der website www.galerie-epikur.de entnommen werden.
Kategorie: Fotografie | Keine Kommentare »