Nicht jeder Hobbyfotograf hat ein Fotostudio zur Verfügung, aber mit ein bisschen Phantasie und Kreativität lassen sich auch tolle Fotos in der eigenen Wohnung machen. Zunächst sollte einmal das Ambiente stimmen und es muss Platz geschaffen werden. Dazu gehört, dass alle störenden Gegenstände weggeräumt werden müssen. Eventuell möchte man eine bestimmte Stimmung inszenieren. Dann sollte aber alles aufeinander abgestimmt werden. Ob nun Kerzen, Lampen oder gar Polsterbetten, das Gesamtergebnis soll das wiedergeben, was man dem Betrachter mit dem Foto vermitteln möchte.
Nachdem nun der Raum entsprechend hergerichtet wurde, wird sich um eine entsprechende Lichtstimmung gekümmert. Ob nun mit Kerzen, Leuchten mit warmen Licht – das kommt darauf an, welche Stimmung das Foto vermitteln soll. Auf den direkten Blitz sollte unbedingt verzichtet werden, da er gerade bei Porträt- oder auch Aktaufnahmen viel zu kalt wirkt und die Hauttöne unvorteilhaft aussehen lässt. Kann auf einen Blitz nicht verzichtet werden, dann empfiehlt sich ein externer Blitz mit schwenkbaren Diffuser. Auch Reflektoren können dabei eingesetzt werden, beispielsweise mit Goldfolie, der einen besonders warmen Hautton erzeugt.
Werden nur Kerzen als Lichtquellen verwendet, wird ein Stativ benötigt, damit auf das Blitzlicht verzichtet werden kann. Störende Hintergründe wie Möbel, die nicht einfach weggeräumt werden können, sollten mit einem großen einfarbigen Tuch versteckt werden. Auf diese Weise kann man fast jeden Raum in ein kleines Fotostudio umwandeln.
Wem das nicht reicht, der hat auch die Möglichkeit sich ein komplett eingerichtetes Fotostudio stundenweise anzumieten. Die Preise bewegen sich zwischen 12 – 25 Euro für eine Stunde. Manche Fotostudios bieten einen Rund-um-Service mit Visagisten, so dass vor Ort für alles gesorgt ist.