Gerade wenn man etwas verkaufen möchte ist es sehr verkaufsfördernd, wenn die Bilder ansprechend sind und über die nötige Aussagekraft verfügen. Das beginnt mit der richtigen Ausleuchtung, geht über die richtige Digitalkamera und die richtige Perspektive, bis hin zur passenden Dekoration und den optimalen Hintergrund. Mit Hilfe eines guten Bildbearbeitungsprogramms kann man später noch Korrekturen vornehmen. Die meisten Fotos brauchen nicht größer als 10 cm x 15 cm zu sein und als Faustformel heißt es: Die Pixelzahl durch 100 teilen bringt das Endergebnis im Zentimetern.
Hat das Foto beispielsweise 1600 x 1200 Pixel, wären also das optimale Maß 16 x 12 cm. Aber zuerst sollte man darüber nachdenken, welche Botschaft das Foto transportieren soll. Dazu ist es wichtig, dass möglichst viele Fragen von Interessenten ausbleiben, da schon alles auf einem guten Produktfoto zu erkennen ist. Dazu ist es günstig, wenn sich das eigene Bild von den anderen Bildern in irgendeiner Form abhebt und unterscheidet, sonst ist der Interessent schnell weg und bei einem anderen Verkäufer gelandet. Ganz wichtig ist, denn das wäre illegal, das man sich nicht Fotos eines Herstellers herunterlädt, denn diese sind alle urheberrechtlich geschützt.
Mögliche Schäden oder Gebrauchsspuren sollten deutlich zu erkennen sein, aber andere Bilder sollten das Produkt im günstigsten Licht darstellen. Als Hintergrund kann sich der Verpackungskarton eignen und man sollte niemals einfach nur von oben nach unten fotografieren. Im Makro- oder Automatikmodus, mit einer Auflösung von drei bis fünf Megapixeln ist man schon sehr gut. Störende Gegenstände im Hintergrund und Schattenwurf sollten vermieden werden.