Grundsätzlich versucht man bei der professionellen Fotografie von Landschaftsmotiven eine möglichst große Schärfentiefe zu erreichen. Bei dem Akt der Fotografie selbst besitzt der Fotograf meist den Zeitvorteil auf seiner Seite – es müssen keine spontanen Bilder geschossen werden und in der Regel besteht genügend Zeit um die optimale Position auszuloten, ein Stativ aufzubauen und mehrere Einstellungsvarianten zu erproben. Um die gewünschte Bildschärfe zu erhalten, sollte der Fotograf folgende Regeln beherzigen:
- Aufgrund von Blendenwerten zwischen 5,6 und 11 sollte ein gutes Stativ zum Einsatz kommen, damit die Aufnahmen nicht ungewünscht verwackeln – hierzu empfehlen sich bisweilen auch Selbstauslöser oder elektrische Fernauslöser, die ebenfalls einem Verwackeln vorbeugen
- Der Fokus der Kamera sollte manuell auf „unendlich“ gestellt werden, da der Autofokus oft störend intervenieren kann
- Eine Fotografie im RAW-Format ist ebenfalls empfehlenswert, um eine gelungene Nachbearbeitung zu gewährleisten.
Grundsätzlich ist bei der Landschaftsfotografie, wie in vielen Gebieten, die Erfahrung ein Faktor, der die Wahrscheinlichkeit für das Gelingen einer Fotoaufnahme stark ansteigen lässt. Man sollte sich also genügend Zeit gönnen, wenn man aussagekräftige und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen realisieren möchte.
