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Jetzt wissen wir, dass die Hauptelemente eines Motivs an ganz bestimmten Stellen positioniert werden sollten. Finden Sie innerhalb des Bildformats (Rahmen) diese Stellen heraus. Schon mit dem Nachdenken über die geeigneten Positionen, beginnen Sie mit der Bildkomposition. Dabei ist es nebensächlich, ob Sie das nun fotografisch machen oder zu Pinsel und Farbe greifen. Aber warten Sie damit noch ab, bis wir mit dieser Lektion zu Ende gekommen sind.
Die Umsetzung des bisher beschrieben „Goldenen Schnitts“ erscheint nicht unbedingt alltagstauglich, denn wenn wir kreativ sein wollen, würde ein Taschenrechner und das Jonglieren mit Zahlenreihen wohl arg dabei stören. Deswegen wird nun eine Alltags-Variante vorgestellt, die sich jeder leicht merken kann.
Dazu teilt man sich das Bildformat in horizontalen und vertikalen Dritteln auf. Auf dem nachfolgenden Bild ist diese Drittelung sehr gut nachvollziehbar. Innerhalb dieses aufgeteilten Bildformats entstehen vier Schnittpunkte, die künftig Ihren „Goldenen Schnitt“ markieren und an denen Sie sich orientieren können. Berühmte Künstler wenden diese Regel übrigens auch an, wie Sie an den nachfolgenden Bilder sehen können.

Hokusai: Welle

van Gogh: Aussäer
Einige Kameramodelle besitzen sogar schon die praktische Funktion, sich solche Gitterlinien im Sucher anzeigen zu lassen.
Damit Sie nun künftig diese Drittel-Lehre für sich anwenden zu können, bedarf es einiger Übung, um ein Motiv mit diesen gedachten Linien zu betrachten. In der Natur finden wir ab und zu schon vorgegeben Linien, wie den Horizont beispielsweise. Oft müssen wir uns diese Linien aber einfach vorstellen oder wir versuchen, die unsichtbaren Linien in einem Motiv zu finden, um uns an denen zu orientieren. Um diese unsichtbaren Linien in einem Motiv erkennen zu können, kann man einen kleinen Trick zur Hilfe nehmen.
Dazu kneift man die Augen vor dem Betrachten eines Motivs zusammen, bis man dieses nur noch schemenhaft erkennt. Wir stellen damit unsere Augen auf „unscharf“, damit Schatten und Umrisse deutlicher in den Vordergrund treten. Damit erkennen wir diese unsichtbaren Linien sehr viel besser.
Damit Sie nun künftig diese Drittel-Lehre für sich anwenden zu können, bedarf es einiger Übung, um ein Motiv mit diesen gedachten Linien zu betrachten. In der Natur finden wir ab und zu schon vorgegeben Linien, wie den Horizont beispielsweise. Oft müssen wir uns diese Linien aber einfach vorstellen oder wir versuchen, die unsichtbaren Linien in einem Motiv zu finden, um uns an denen zu orientieren. Um diese unsichtbaren Linien in einem Motiv erkennen zu können, kann man einen kleinen Trick zur Hilfe nehmen.
Dazu kneift man die Augen vor dem Betrachten eines Motivs zusammen, bis man dieses nur noch schemenhaft erkennt. Wir stellen damit unsere Augen auf „unscharf“, damit Schatten und Umrisse deutlicher in den Vordergrund treten. Damit erkennen wir diese unsichtbaren Linien sehr viel besser.

Drittelraster

Waldbeeren: mittig und dezentral