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Kreative Ideen für Bilderrahmen (Teil 1)

Bilderrahmen sind vielfältiger, als mancher denkt. Sie eignen sich natürlich idealerweise, um Bilder zu präsentieren. Aber wer einmal um die Ecke denkt, wird gleich viele Ideen für eine anderweitige Nutzung von Bilderrahmen bekommen. Auch im Internet finden sich viele Anregungen – zum Beispiel in Form von Bildern oder Blogeinträgen. Manchmal entsteht eine tolle Idee aber auch aus einer Not heraus – so war es auch bei folgendem Projekt:

Ein Bilderrahmen für Ohrringe und Co.

Modeschmuck gibt es heutzutage in so unendlich vielen schönen Formen, Farben und Designs, dass sich bei Frau einiges zu Hause ansammeln kann. Die ersten paar Schmuckstücke fliegen dann zunächst lose im Bade- oder Schlafzimmer herum. Anschließend werden sie in hübschen Dosen gesammelt, in denen sie sich natürlich sofort verheddern. Die zarteren Modelle werden von den schweren Hängern erdrückt und zu Ohrring A gibt es irgendwann keinen Ohrring B mehr. Es muss also eine Lösung her!

Schritt 1: Den passenden Rahmen finden

Den passenden Rahmen für das folgende Projekt zu finden, ist ganz leicht – denn es gibt eigentlich keine No-Gos. Es eignet sich fast jeder Rahmen: neu, gebraucht, unvollständig, etwas schäbig oder sogar selbst gebastelt.

Für dieses Beispiel dient ein schöner alter Bilderrahmen, der schon seit Längerem in der Ecke stand. Vor dem Sperrmüll der Nachbarn gerettet, wartete er auf seinen Einsatz. Es war lediglich der Rahmen, es gab keine Glasscheibe mehr dazu, geschweige denn eine Rückwand.

Schritt 2: Die Rückwand gestalten

Da der genutzte Rahmen keine Rückwand mehr besaß, wurde eine feste Pappe als Ersatz genommen. Hierbei eignet sich eine feste, starke Pappe besonders gut, Pappe mit Hohlräumen kann auch benutzt werden, ist aber etwas ungeeigneter. Graupappe aus dem Künstlerbedarf ist eine gute Wahl.

Zuerst müssen die Maße des Rahmens auf die Pappe übertragen werden – ganz einfach den Rahmen auf die Pappe legen und mit Blei- oder Filzstift abzeichnen. Hierbei muss natürlich bedacht werden, dass die Pappe etwas größer (einige Millimeter) ausgeschnitten wird, damit sie nicht aus dem Rahmen herausfällt. Ist zu dem Bilderrahmen noch eine Rückwand oder ein Bild vorhanden, kann diese als Vorlage dienen oder sogar selbst genutzt werden.

Für die Gestaltung der Rückwand gibt es etliche Möglichkeiten, kreativen Menschen sind hier keine Grenzen gesetzt. Da Pappe und Rückwände von Bilderrahmen meistens nicht die gewünschte Farbe haben, können sie umgestaltet werden. Mit Acryl- oder Wasserfarben kann die Rückwand angemalt werden. Einfarbiges Geschenkpapier oder Papier mit einem ansprechenden Print kann benutzt werden, um die Rückwand damit zu bekleben. Bei diesem Beispiel wurde ein einfacher weißer Stoff genommen, der mithilfe eines Tackers an der Pappe befestigt wurde.

Rückwand_Collage

Dazu nutzt man die ausgeschnittene Papp-Rückwand wieder als Vorlage, um ein Stück Stoff zuzuschneiden, das ringsherum ein paar Zentimeter größer ist. Sollte der Stoff knittrig sein, ist jetzt die letzte Möglichkeit, ihn noch einmal zu bügeln. Der Stoff wird dann einfach dicht am Rand fest getackert – so sieht man später die Tackernadeln nicht. Damit keine Falten entstehen, arbeitet man sich am besten an zwei gegenüberliegenden Seiten parallel entlang.

Borten und Bänder als Halterung

Nun kommen die Ohrringhalter ins Spiel – Geschenkbänder. Oft finden sich zu Hause noch Bänderreste, die von ausgepackten Geschenken übrig bleiben und zu schade zum Wegwerfen sind. Genau jetzt finden sie eine neue Verwendung. Wer keine Bänder zu Hause hat, kann entweder im Einzelhandel welche kaufen oder auch andere Mittel nutzen: Streifen aus bunter Pappe oder Papier eigenen sich ebenfalls, Wolle lässt sich gut verwenden oder Kordel, die auch mit Acrylfarbe eingefärbt werden kann.

Spitze

Die Bänder werden ebenfalls dicht am Rand fest getackert. Dabei sollten sie schön stramm sitzen, damit sie bei Belastung nicht durchhängen. Die verschiedenen Bänder sollten ein wenig verwoben sein, so geben sie sich gegenseitig Stabilität und es entsteht ein toller Effekt.

Die Bänder können in verschiedenen Farben kombiniert werden, oder alle in eine Farbrichtung gehen. Natürlich kann die Farbe auch anhand der gestalteten Rückwand oder anhand der Rahmenfarbe ausgewählt werden.

Wenn später auch Ohrring-Stecker im Rahmen einen Platz finden sollen, bieten sich Spitzenborten an. Durch die netzartige Struktur lassen sich Ohrring und Stecker einfach befestigen.

Schritt 3: Einzelteile zusammenfügen

Entspricht die Rückwand den Vorstellungen und sind alle Bänder gut befestigt, kann der Rahmen zusammen gesetzt werden. Dazu einfach die Rückwand an die vorgesehene Stelle einlegen und im Rahmen befestigen. Nun kann der Rahmen an die Wand – er kann, wie jeder andere Rahmen, aufgehangen werden.

Rund vergleich

Schritt 4: Dekorieren und Staunen

Der fertige Rahmen kann jetzt bestückt werden. Die Ohrringe gleichmäßig an die Bänder hängen – entweder nach Belieben oder nach Formen, Farben oder Anlässen sortiert. Auch Broschen und andere Schmuckstücke finden einen Platz im Rahmen. Eine Lichterkette kann den Rahmen zusätzlich verzieren und die Schmuckstücke ins rechte Licht rücken.

Nah

Vielfältige Nutzung

Der gestaltete Rahmen kann allerdings noch mehr, als nur Ohrringe zu tragen: Wie wäre es, den Rahmen als Pinnwand zu nutzen? Hinter die Bändern können Fotos, Postkarten oder andere Erinnerungen geklemmt werden. Sollten sie nicht sicher halten, helfen Clips und Büroklammern.

Befestigung

Wenn Sie nun sofort loslegen möchten, aber kein Bilderrahmen zur Verfügung steht, finden Sie in unserem Shop bestimmt einen günstigen Bilderrahmen!

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